DEUTSCHER PAVILION, BIENNALE 2018

 

Projekttyp: Ausstellungsgebäude

 

Standort: Venedig, Italien

 

Jahr: 2017-2018

 

Status: im Bau

Am 16. August gab das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Kuratoren des deutschen Beitrags für die Architekturbiennale 2018 bekannt: zusammen mit Marianne Birthler werden Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit von GRAFT den Deutschen Pavillon gestalten. Die Architekten und die ehemalige Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR wurden vom Ministerium auf Empfehlung der Auswahlkommission im Rahmen des offenen Wettbewerbsverfahrens mit ihrem Beitrag „UNBUILDING WALLS“ ausgewählt.

 

Die Ausstellung „UNBUILDING WALLS“ reagiert auf gegenwärtige Debatten über Nationen, Protektionismus und Abgrenzung. Während die Welt zusammenwächst, werden zunehmend Mauern diskutiert und errichtet, die Menschen voneinander trennen. Mauern können Spaltung, Macht und Ausschluss, aber auch Schutz bedeuten.

 

2018 ist Deutschland 28 Jahre vereint, exakt so lange, wie die innerdeutsche Mauer (1961-1989) bestand. Im Deutschen Pavillon nehmen GRAFT und Marianne Birthler diese Zeitengleiche zum Anlass, die Auswirkungen von Teilung und den Prozess der Heilung als dynamisches räumliches Phänomen zu untersuchen. Bezugnehmend auf das übergeordnete Biennale Thema „Freespace“ der Architektinnen von Grafton, liegt besonderes Augenmerk auf herausragenden stadträumlichen und architektonischen Beispielen, die sich mit Trennung oder Zusammenwachsen auseinandersetzen.

 

Der Ausgangspunkt der innerdeutschen Mauer, deren Existenz und Dekonstruktion zum Symbol für Scheitern von Dialog und dessen Überwindung geworden ist, wird zum Hintergrund für die aktuelle internationale Debatte über Ausgrenzung und Spaltung.

 

Für mehr Informationen besuchen Sie uns im Januar 2018 wieder!

 

Die offizielle Pressemitteilung des BMUB finden Sie hier.