HOLISTIC LIVING

Projekttyp: Plus-Energie-Häuser

 

Standort: Berlin

 

Zeitraum: 2014

 

Status: Fertiggestellt

 

Anzahl der Gebäude:

Ein Einfamilienhaus und zwei Doppelhaushälften

 

Die drei Gebäude haben eine Grundfläche von

1 x 707 m² und 2 x 500m²

 

Materialien:

Kellergeschoss: Beton

 

Obergeschosse: Holz (Decken, Wände und Dach)

 

Fassade: Holz (Kiefer)

 

Fenster: dreifach verglast

 

Boden: Eichenparkett

 

GFA: 1025 m³

 

GV: 3.453 m³

 

Grundstücksfläche: 1.707 m²

 

Wohnfläche: 345.5 m²

Zwischen den Stadtzentren von Berlin und Potsdam, entstanden in ruhiger Lage drei zukunftsweisende Plus-Energie-Häuser. Die drei Holzbauten verbinden großzügige Raumaufteilung mit der Verwendung nachhaltiger gesunder Materialien und authentisches Wohngefühl mit hochintelligenter und vernetzter Haustechnik.

 

Die deutschlandweit einzigartigen Plus-Energie-Häuser bieten die Möglichkeit als Ergänzung des Mietvertrages ein Elektrofahrzeug zu leasen und vorhandene elektrische Überschussenergie für Elektromobilität zu nutzen.
Bei der Planung und Konstruktion der Holistic Living Häuser wurde großen Wert auf nachhaltiges Bauen und die Verwendung ökologischer Baustoffe gelegt. Die Baumaterialien wurden über ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet, von der Gewinnung und Verarbeitung, über die Nutzung, Pflege und Veränderbarkeit bis hin zum Abriss und die Entsorgung bzw. Wiederverwendung. Natürliche Materialien wie Holz sorgen für gutes Raumklima und unterstützen die Wohngesundheit. Die Verwendung von Lehmputz im Treppenaufgang und in der oberen Etage trägt zur verbesserten Feuchteregulierung in den Häusern bei.

 

In einem erlebbaren Raumkonzept spiegelt sich eine Philosophie, in der der Mensch Teil seiner erlebten Umwelt ist. Durch die deckenhohe Verglasung im Erdgeschoss entsteht eine größtmögliche Transparenz zwischen Innen und Außen. Der Übergang zwischen den Innenräumen und dem privaten Grün wirkt dadurch zäsurlos – Architektur und Garten bilden ein Kontinuum. Es gibt keine streng voneinander abgegrenzten Raumbereiche, sondern sinnvoll angeordnete räumliche Abfolgen, die hinsichtlich Gestalt, Nutzung und Form spezifisch gestaltet sind und szenographisch aufeinander reagieren können, um neue Zusammenhänge und Wohnerlebnisse zu schaffen. Auch innerhalb der geschützten Innenräume entsteht der Eindruck vom „Leben im Grünen“.