Hotel Lofer

Projekttyp: Hotel Komplex, Mitarbeitergebäude, Cafévilla und Premium Residenz

 

Standort: Lofer bei Salzburg, Österreich

 

Zeitraum: 2013

 

Status: Wettbewerb, 1. Preis

 

In Lofer bei Salzburg entsteht das erste „Premium-Gemeinwohl-Resort“
Am 25.9.2013 wurde bekanntgegeben, dass GRAFT hierbei als Sieger des Architekturwettbewerbs hervorgeht!

 

Das gesamte Bauprojekt umfasst einen Hotelkomplex samt Mitarbeiterhotel, einen Gemeinwohlbetrieb, eine Shop in Shop Cafévilla sowie eine Residenz auf gehobenem Niveau.

 

Das Konzept von GRAFT fand auch in der Bevölkerung den größten Zuspruch, die in den Entscheidungsprozess umfassend einbezogen wurde. Bauen in den Alpen bedeutet auch Bauen innerhalb einer stolzen Kulturlandschaft mit einer gewachsenen Identität. Will man also Neues mit Altem hier in Dialog setzen, ist immer die Balance zwischen Nostalgie und Aufbruch, Bewahren und Verändern neu zu gestalten.

 

Dabei sollen sich die neuen Bauwerke sowohl in den Ort als Ganzes einfügen als auch eine starke und innovative Identität erlebbar machen. Historische Fronten und Bausubstanzen werden erhalten und in die moderne, zukunftsweisende Architektur integriert.
Alle Bauten sind innovative Architekturskulpturen, die durch ihre Lärchenfassaden an die Entwicklungsgeschichte der lokalen Holzbautraditionen erinnern. Zudem beantworten alle Bauten auf unterschiedliche Weise ihren ganz besonderen städtebaulichen Genius Loci. Die jeweils individuelle Transformation des lokalen Satteldachmotivs erlaubt eine maßstäbliche Anpassung an den unmittelbaren Dorfkontext.
Der Entwurf basiert zudem auf einem Höchstmaß an ökologischer Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit dem internationalen Ingenieurbüro Happold wird ein Gebäude vorgeschlagen, das den Bedürfnissen an ein Hotel Rechnung trägt, ohne Boden, Luft oder Wasser zu schädigen.

 

Der Energie- und Wasserbrauch soll mithilfe der „lean-mean-green“-Strategie minimiert werden, bei der moderne Technologien und regenerative Energiequellen zum Einsatz kommen. Neben der optimalen Nutzung von Regen, Schnee und Sonne werden auch die Fassade und die Gebäudetechnik Nachhaltigkeitskriterien unterzogen.