UNBUILDING WALLS – DEUTSCHER PAVILLON BIENNALE 2018

Projekttyp: Ausstellung

Standort: Venedig, Italien

Jahr: 2017-2018

Status: Fertiggestellt

Kuratoren: Marianne Birthler,
Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit

Projektleitung: Nora Zerelli

Produktionsleitung: Felix Torkar

Projektassistenz: Marta Busnelli, Julia Dorn, Oliver Gudzowski, Laura Harnisch, Ameli Klein, Verena Otto

Design Team: Marvin Bratke, Raluca Ana Maria Constantin, Alexander Liu Cheng, Moritz Hanshans, Christopher Nielsen, Marta Piaseczynska, Laurent Thill

Grafische Gestaltung und Ausstellungsgestaltung: PROXI.ME: Christian Schärmer, Rein Steger, Max Schmieding, Maria Martí Vigil

Video Installation Wall of Opinions:
Regie: Maria Seifert
Kamera: Helge Renner

Öffentlichkeitsarbeit: A B C Ana Berlin Communications: Ana Berlin, Gesa Valentini, Vanessa Lindenau, Franziska Laski

Ausstellungsrealisierung: Alexander Lubic, cfk architetti: Clemens F. Kusch und Martin Weigert

Eventmanager in Venedig: solmarino, Tomas Ewald

Im Auftrag von: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

Fachliche Begleitung:
Gabriele Kautz, BMI
Anne Keßler, BMI
Olaf Asendorf, BBSR

Ausstellungsfotos: Jan Bitter

Katalogfotos: Max Schmieding, PROXI.ME

VOM TODESSTREIFEN ZUM FREIEN RAUM

 

28 Jahre lang ist Deutschland vereint, exakt so lange, wie die Berliner Mauer (1961–1989) bestand. Zu dieser Zeitengleiche werden GRAFT und Marianne Birthler ab dem 26. Mai 2018 im Deutschen Pavillon auf der 16. Internationalen
Architekturbiennale in Venedig die Ausstellung „Unbuilding Walls“ zeigen.

 

Die GRAFT-Gründer Thomas Willemeit, Wolfram Putz und Lars Krückeberg und die ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Marianne Birthler wurden vom Bundesministerium des Inneren, für bau und Heimat auf Empfehlung der Auswahlkommission im Rahmen des offenen Wettbewerbsverfahrens ausgewählt.

 

Die Ausstellung reagiert auf gegenwärtige Debatten über Nationen, Protektionismus und Abgrenzung. Im deutschen Pavillon nehmen GRAFT und Marianne Birthler die Zeitengleiche zum Anlass, die Auswirkungen von Teilung und den Prozess der Heilung als dynamisches räumliches Phänomen zu untersuchen. Bezugnehmend auf das übergeordnete Biennale-Thema „Freespace“ der Architektinnen von Grafton, liegt besonderes Augenmerk auf herausragenden stadträumlichen und architektonischen Beispielen.

Ganz konkret wird anhand von architektonischen Projekten auf dem ehemaligen Grenzstreifen untersucht, was in den letzten 28 Jahren auf diesem beispiellosen Leerraum inmitten einer neuen Hauptstadt passiert ist. Die Heterogenität verschiedenster Ansätze, Typologien, Akteure und Resultate zeigt die Breite der Architekturdebatten und Lösungen.

 

Die Ausstellung soll das Leben mit Mauern sichtbar und erlebbar machen. Neben der deutschen Mauer-Erfahrung geht es deshalb auch um aktuelle Barrieren, Zäune und Mauern jenseits dieser nationalen Perspektive. Im Zuge der Vorbereitungen zu Unbuilding Walls bereiste ein Journalistenteam Grenzmauern in aller Welt. Die Arbeit wird im Deutschen Pavillon präsentiert.

 

Die Videoinstallation Wall of Opinions dokumentiert Stimmen von Menschen, die mit Mauern in Zypern, Nordirland, zwischen Israel/Palästina, USA/Mexiko, Nord- und Südkorea sowie an der EU Außengrenze in Ceuta leben.

 

Für mehr Informationen besuchen Sie die offizielle Website www.unbuildingwalls.de

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Im Auftrag von:

Design Konzept: