Wokalicious

Projekttyp: Hotel, Restaurant

 

Standort: Berlin

 

Zeitraum: 2010

 

Bauherren: Dr. Jan Schäfer, Faris Nager, Rainer Wendt

 

Status: Fertiggestellt

 

Größe: 300 m²

 

Wokalicious – aus ‚wok‘ und ‚delicious‘ – ist Thai-Fusion-Cuisine aus feinen Zutaten. Im Herzen von Berlin-Mitte, im gerade fertig gestellten Hackeschen Quartier gelegen, spiegelt das Raumkonzept dieses Restaurants die Charakteristik der Menüs wieder: leicht, organisch und natürlich, in einer Balance aus Vielfalt und Klarheit.

 

Zu Platz und Straße hin mit großen Schaufenstern geöffnet, ist die Rückwand des Restaurants als horizontal gegliedertes Holz-Wandrelief ausgeführt, welches in Materialität, Kurvatur und Stapelung an die charakteristischen Bambuskörbe erinnert, in denen die hier angebotenen Dim Sums zubereitet und serviert werden. Vom Eingang über die gesamte Länge des Restaurants schwingend, bindet das Relief die drei Hauptbereiche zusammen: Den westlichen eigentlichen Gastraum (dining), die zentrale Bar mit doppelter Tresensituation (short stay) mit offener Showküche und das lounge-artige „private Dining“ im hinteren Bereich (relaxing) mit Bank und Sesselmobiliar. Letzteres ist durch einen Vorhang abteilbar und somit flexibel für Gruppen getrennt nutzbar.

 

Reflexfolien an allen Stirnseiten des Holz-Wandreliefs führen je nach Standpunkt des Betrachters und erst bei Lichteinfall zu hell aufleuchtenden Reflexen, subtile Würze in der Balance der ansonsten vorherrschenden milden Naturmaterialien. Neben weicher indirekter Beleuchtung zentriert und fokussiert darüber hinaus die ausladende Leuchte Ameba auf den zentralen langen Tischkorridor im Hauptgastraum.

 

Im Gegensatz zu den hellen Naturmaterialien im Gastbereich, erzeugen in den Sanitärräumen dunkle, fast schwarze Materialien einen starken Kontrast zu akzentuierendem Gold von Glasmosaikfliesen, Tapeten und gemalerten Oberflächen.