Wokalicious

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wokalicious graft
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Hospitality
Projektart
Restaurant
Status
Fertiggestellt
Ort
Berlin, Germany
Zeitraum
2011
Größe
300m²
Auftraggeber
Dr. Jan Schäfer, Faris Nager, Rainer Wendt
Photos
Tobias Hein

Wokalicious – from ‚wok’ and ‚delicious’ – is Thai fusion cuisine from finest ingredients. Situated in the heart of Berlin-Mitte in the just accomplished ‘Hackesches Quartier’, the spatial concept reflects the character of the menu: light, organic and natural, in a balance of diversity and clarity.

wokalicious graft interior

Zu Platz und Straße hin mit großen Schaufenstern geöffnet, ist die Rückwand des Restaurants als horizontal gegliedertes Holz-Wandrelief ausgeführt, welches in Materialität, Kurvatur und Stapelung an die charakteristischen Bambuskörbe erinnert, in denen die hier angebotenen Dim Sums zubereitet und serviert werden. Vom Eingang über die gesamte Länge des Restaurants schwingend, bindet das Relief die drei Hauptbereiche zusammen: Den westlichen eigentlichen Gastraum (dining), die zentrale Bar mit doppelter Tresensituation (short stay) mit offener Showküche und das lounge-artige „private Dining“ im hinteren Bereich (relaxing) mit Bank und Sesselmobiliar. Letzteres ist durch einen Vorhang abteilbar und somit flexibel für Gruppen getrennt nutzbar.

Reflexfolien an allen Stirnseiten des Holz-Wandreliefs führen je nach Standpunkt des Betrachters und erst bei Lichteinfall zu hell aufleuchtenden Reflexen, subtile Würze in der Balance der ansonsten vorherrschenden milden Naturmaterialien.

wokalicious interior

Neben weicher indirekter Beleuchtung zentriert und fokussiert darüber hinaus die ausladende Leuchte Ameba auf den zentralen langen Tischkorridor im Hauptgastraum.

Im Gegensatz zu den hellen Naturmaterialien im Gastbereich, erzeugen in den Sanitärräumen dunkle, fast schwarze Materialien einen starken Kontrast zu akzentuierendem Gold von Glasmosaikfliesen, Tapeten und gemalerten Oberflächen.

Gründungspartner
Lars Krückeberg, Wolfram Putz, Thomas Willemeit
Projektleitung
Arne Wegner
Projektteam
Arvid Woelfel, Carla Gertz, Stephen Molloy