






Gemeinsam mit Mode5 treibt GRAFT Architects das Vorhaben voran, Europas Mobilitätssysteme zu revolutionieren: den Hyperloop.

Da er auf der bestehenden Infrastruktur der Autobahn aufbaut, benötigt der Hyperloop für Genehmigung und Bau nur halb so viel Zeit wie ein klassisches Bahnsystem. Das Hyperloop-Projekt ist zudem Bestandteil des Koalitionsvertrags der Bundesregierung.
In enger Zusammenarbeit mit Schlaich Bergermann haben wir ein modulares Baukastensystem entworfen, das kostengünstiger ist – dank niedriger Kosten für die Vorfertigung und minimalem Verschleiß – sodass eine private Finanzierung möglich wird.

Durch Photovoltaikanlagen, die gleichzeitig die Röhren beschatten, erzeugt das System mehr Energie, als es selbst verbraucht; diese saubere Energie kann für Elektrofahrzeuge genutzt werden und trägt dazu bei, die Nachhaltigkeitsziele der Regierung zu erreichen. Der Hyperloop befördert mehr Menschen als jedes andere Mobilitätssystem – und das bei deutlich höherer Geschwindigkeit. Er kann ländliche Regionen mit Metropolregionen verbinden und dabei helfen, das an seine Kapazitätsgrenzen gestoßene Bahnsystem wieder effizienter für den Personen- und Güterverkehr zu gestalten.

Über multimodale Knotenpunkte verzahnt sich der Hyperloop mit den bestehenden ÖPNV-Systemen der Städte und Regionen. Im Gegensatz zum klassischen Zugverkehr können sich die Fahrzeuge zu Zugverbänden zusammenschließen und wieder aufteilen und so je nach Auslastung bedarfsgerecht verkehren.
Auch kleinere und mittlere Städte entlang der Strecke werden so angebunden und gewinnen an Erreichbarkeit. Das stärkt ihre Rolle als Wohn- und Wirtschaftsstandorte und fördert die regionale Entwicklung.
Lernen Sie mit Dieter Michell-Auli von der DRO Deutsche Rail Operations GmbH die Hintergründe zur Hyperloop-Vision kennen.