







Die historischen Bauten werden gestärkt und ergänzt, während der neue Solitär die Proportionen, den Maßstab und die Materialität des Bestands aufgreift. Alle Gebäudevolumen definieren eine Abfolge von offenen und geschlossenen Außenräumen, die ein eigenständiges Quartier in der Stadt bilden.

Der Neubau an der Südseite markiert den neuen Zugang zum Areal. Durch die solitäre Kreuzform des neuen Gebäudes entsteht ein Rücksprung zum markanten benachbarten Grenander-Bau, dessen Schaugiebelseite dadurch exponiert wird. Gleichzeitig werden zahlreiche Blicke zur Spree und zum benachbarten Kanal geschaffen. So entsteht ein abwechslungsreicher öffentlicher Raum mit zahlreichen eigenständigen Adressen, sowie hoher Identität und Flexibilität für unterschiedliche Mieter und potenziellen Nutzungswandel. Die Verbindung der Höfe schafft Synergien, einfache Zugänglichkeiten und naheliegende Fluchtwege.

Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble soll optimiert und das Areal um einen Neubau erweitert werden. GRAFT schlägt ein ergänzendes Volumen mit kreuzförmigem Grundriss vor. Der Solitär vervollständigt das Gebäudeensemble und markiert gleichzeitig den südlichen Stadteingang zum Zentrum Berlins.

Das Arbeiten von morgen erfordert sowohl eine klare Gebäudeidentität als auch eine hohe Flexibilität der Flächen. Die vorgeschlagene Dichte und Heterogenität bietet den Vorteil hoher Resilienz bei Strukturwandel und dynamischer Entwicklung im Gewerbequartier. Durch ergänzende Nutzungen entsteht ein flexibler gewerblicher Nutzungsmix.