Bürohaus in Holzhybridbauweise

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Corner Shot Bundesallee
Rendering Bundesallee
Innenhof
Hof Bundesallee
Fassadendetail Bundesallee
Dachterrasse
Büroinnenraum
Büro 2
green lounge
New Work
Projektart
Neubau Bürogebäude in Holzhybridbauweise
Status
Planung
Ort
Berlin, Deutschland
Zeitraum
2020–2027
Leistung
Generalplanung und Architektur
Auftraggeber
vertraulich

Nachhaltigkeit ist ein unverzichtbarer Grundpfeiler für zukunftsorientiertes Bauen. Ein Mittel, dass sich zunehmend durchsetzt, ist die Holzhybridbauweise, um umweltfreundliche und ressourcenschonende Lösungen zu realisieren.

Aerial View Bundesallee

Der gezielte Einsatz von Holz, Beton und Stahl weist zahlreiche Vorteile auf: der Materialmix trägt zur Verbesserung des Raumklimas bei, ermöglicht serielles Bauen, vereinfacht die Planungsprozesse und führt zu Kosteneinsparungen. Zudem wird die Verwendung von Beton minimiert, was die ökologische Bilanz von Gebäuden weiter verbessert.

GRAFT wurde beauftragt, ein Bürogebäude in innerstädtischer Lage zu entwerfen, das die Zielsetzung verfolgt, die DGNB Platin-Zertifizierung zu erhalten.
Der Baukörper wurde in Holzhybridbauweise über einem Untergeschoss aus Stahlbeton geplant und setzt somit ein progressives Statement in Sachen ressourceneffizientes und nachhaltiges Bauen. Das Material Holz ist dabei nicht nur Hauptakteur im Tragwerk, sondern zieht sich auch gestalterisch durch den gesamten Innenraum.

Für den Entwurf wurde ein Eckgrundstück ausgewählt, auf dem sich das Gebäude selbstbewusst positioniert und in respektvoller Verbindung zu seinen Nachbargebäuden steht.
Das Potenzial der Lage wird genutzt, um das Eckvakuum in eine hybride Fläche umzuwandeln, die Büros sowie gewerbliche Einheiten im Erdgeschoss beherbergt. Auf diese Weise verleiht das Projekt der Straßenkreuzung sowohl einen neuen visuellen, als auch einen inhaltlichen Ankerpunkt.

Bundesallee Rendering
Bundesallee Rendering

Die Thematik der Ecke definiert nicht nur den Standort des Projekts im urbanen Kontext, sondern ebenfalls den ästhetisch-konzeptuellen Ansatz des Entwurfes: eines der gestalterischen Leitmotive der Gesamtkonzeption ist die Betonung der Ecken, welche an den straßenseitigen Fassaden abgerundet sind. Dies verleiht dem Gebäude einen fließenden, dynamischen und modernen Charakter, welcher sich von der umgebenden Wohnblockbebauung abhebt.

Fassadendetail

Das Fassadendesign wird durch breite Brüstungsbänder zusammengehalten, die sich um das gesamte Gebäudevolumen ziehen und eine bewusste Betonung der Fassadenteilung sowie der Horizontalität bewirken. Die Verwendung von Photovoltaik-Paneelen in Aluminiumverkleidung verstärkt den dynamischenEindruck, setzt das Gebäude als zeitgemäßen Akzent in die städtische Umgebung und unterstützt gelichzeitig das Ziel der DGNB Zertifizierung. Die Geometrie der Brüstungsbänder variiert zudem an bestimmten Stellen, sodass die Integration von Loggien und Erkern möglich wird. An diesen Fassadenhighlights wird somit eine integrierte Vertikalbegrünung des Gebäudes ermöglicht.

Das Programm des Gebäudes wird durch Gewerbe und Gastronomie im Erdgeschoss, großzügige Foyers und einen organisch gestalteten Gartenhof ergänzt, der für Begrünung und einen qualitativen Aufenthaltsbereich sorgt. Dachterrassen bieten zudem flexible Nutzungsmöglichkeiten für die Arbeitsumgebung.

Hof Bundesallee
Terrasse Bundesallee
Sustainability Approach
Sustainability Approach
Projektpartner
Sven Fuchs, Lars Krückeberg, Thomas Willemeit, Wolfram Putz, Georg Schmidthals
Projektleitung
Peter Buche
Projektteam

Aleksandra Kiszkielis, Anja Frenkel, Annette Finke, Besher Alyoussef, Dua Nur Ciftci, Javier Nieto Cano, Leon Jakob Seibert, Mathilde Catros, Niklas Labuhn, Peter Buche, Tatiana Lebedeva, Theresa Lohse, Zsolt Gondos