



Konzern Versicherungskammer
Am Karlsbad in Berlin entsteht zur Zeit ein zukunftsweisendes nachhaltiges Projekt in einer Nutzungsmischung aus Wohnen und Büronutzung. Der Entwurf von GRAFT führt zwei denkmalgeschützte Bestandsgebäude und zwei Neubauten zu einem lebendigen Gesamt-Campus zusammen.
GRAFT vervollständigt die repräsentative Blockrandbebauung mit einem Neubau-Ensemble. Die kontextspezifische Architektur repariert und stärkt die städtische Blockstruktur und schreibt respektvoll die Geschichte der denkmalgeschützten Bestandsbauten weiter.

Der Neubau grenzt direkt an das bestehende Gebäude der Feuersozietät Berlin von 1936 und entwickelt sich bis zur Bissingzeile. Aus der Verbindung von Alt- und Neubauten entsteht ein Campus mit internen Wegeverbindungen und vier grünen Innenhöfen. Jeder der Höfe erhält seine eigene Identität, wobei das Herz des Campus der große Bestandshof der Feuersozietät bleibt.

Die nordöstliche Seite des Blockes ist historisch durch die Ausbildung einer deutlichen städtischen Kante und große Verwaltungsbauten geprägt. Der Neubau nimmt diese Bauflucht der Straße Am Karlsbad auf. Seine Fassade zitiert die gestalterischen Mittel der Bestandsgebäude, wie die an der Mittelachse orientierte Spiegelsymmetrie und die Staffelgeschosse, entwickelt aber ihre eigene Stärke. Sie inszeniert bewusst den Übergang von einer Lochfassade hin zu noch stärker geöffneten Bereichen im Mittelteil.

Luftbilder der Baustelle im städtischen Kontext. Der Campus befindet sich in zentraler Lage direkt am Landwehrkanal gegenüber dem Kulturforum und dem Potsdamer Platz.

Konferenzbereich mit Blick in Richtung Kulturforum

Das Bestandsgebäude wurde im laufenden Betrieb umgebaut und denkmalgerecht modernisiert.