Robert C. Spies und GRAFT entwickeln Konzept für Dresdner Ostra-Quartier

Modell eines städtischen Baugebiets mit mehrgeschossigen Gebäuden, umgeben von Straßen und Bäumen

Bei den Planungen für ein 40.000 qm großes Quartier am Rand der Dresdner Altstadt geht es vorwärts: Der Medienkonzern Bertelsmann plant auf dem Areal rund um das historische Haus der Presse ein neues Stadtviertel.

In enger Abstimmung mit der Stadt Dresden, dem Amt für Stadtplanung und Mobilität sowie dem Landesamt für Denkmalpflege haben das Immobilienunternehmen Robert C. Spies und GRAFT auf Grundlage mehrstufiger Planungsvorbereitungen ein anspruchsvolles städtebauliches Konzept entwickelt. Die Gestaltungskommission der Stadt Dresden begleitete den Prozess intensiv. Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan, der am 14. Januar 2026 gefasst wurde, hat das Projekt einen zentralen Meilenstein erreicht

Auf der Fläche an der Ostra-Allee sollen vier Gebäudekomplexe mit insgesamt rund 78.000 qm Bruttogrundfläche entstehen. In dem Ensemble sind verschiedene Nutzungen vorgesehen, für Wohnungen, Büroflächen, Hotellerie, Kultur und Freizeit.

Das Haus der Presse, das seit den 60er Jahren prägende Ensemble der Ost-Moderne sowie der bedeutende Grünraum an der Ostra-Allee in Richtung der Theaterwerkstätten, bleiben als wesentliche Elemente des Bezirks erhalten und werden zu energetisch wertvollen Bestandsressourcen weiterentwickelt. Ein neu gestalteter Quartiersplatz sowie eine baumbestandene Fußgängerachse strukturieren das Areal und eröffnen neue Blickbeziehungen – von der Yenidze über den Erlweinspeicher bis hin zum Sächsischen Landtag.

Aktive Erdgeschosszonen, öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität sowie eine unterirdische Erschließung des ruhenden Verkehrs schaffen ein lebendiges Quartier, das sich selbstverständlich in die bestehende Stadtstruktur einfügt.