Eckwerk

Zurück
Eckwerk
Eckwerk Interior
HighriseResidentialWork
Projektart
Büro, New Work, Wohnungen, Hochhaus, Neubau
Status
In Bearbeitung
Ort
Berlin, Deutschland
Zeitraum
Aktuell
Größe
34.000m²
Auftraggeber
Eckwerk, GuK cooperative (Genossenschaft für urbane Kreativität)
In collaboration with
Kleihues + Kleihues architecture office and the Genossenschaft für urbane Kreativität (Cooperative for Urban Creativity)
Awards
Architectural Review Future Projects Award at MIPIM 2015

Die Kernidee ist es, einen inspirierenden und lebendigen Ort zu schaffen, der neue Maßstäbe für die Beziehung zwischen Arbeit und Wohnen, sowie Öffentlichkeit und Privatsphäre schafft. "Eckwerk" wird auf dem nördlichen Teil des Holzmarktareals an der Spree geplant, auf dem bis 2011 die legendäre Bar 25 beheimatet war.

Eckwerk Holzmarktstrasse

„Eckwerk“ greift die Charakteristika und Qualitäten des Ortes auf. Bezug nimmt er insbesondere auf das Stadtbahnviadukt, das sich wie ein roter Faden durch das Zentrum der Stadt zieht und eine identitätsstiftende Wirkung für das zu bebauende Grundstück hat.

Die Basis des Entwurfs bildet ein Sockel, der sich an den Straßenfluchten ausrichtet, zweigeschossig dem Verlauf des Viadukts folgt und sich nach Norden in topografischen Stufungen erhöht. Inspiriert von der Materialität und Formensprache des Viaduktes entsteht zwischen ihm und dem Sockel ein über das Gebäude hinausgehender Ort der Interaktion in Form einer Gasse, an die sich öffentliche Funktionen angliedern und an der auch die Hauptzugänge in das Gebäude liegen.

Der Sockel hebt das Hauptniveau auf die Ebene des Viadukts an und erlaubt wie ein Stadtbalkon einen direkten Blickbezug zum Wasser.

Auf dem Sockel sind fünf unabhängig voneinander erschlossene Einzeltürme angeordnet, die über ein Höchstmaß an gut belichteten, flexibel bespielbaren Flächen verfügen und jeweils zum Wohnen und/oder zum Arbeiten genutzt werden können. Die Terrassenlandschaft ist als mehrgeschossiger Marktplatz konzipiert und durchdringt als Erweiterungsfläche für Co-Working Spaces die Grundrisse der Türme.

Eckwerk interior

Eckwerk Floor Plan

Die Entscheidung das Bauvolumen in Einzeltürme aufzulösen, folgt nicht nur dem Anspruch eine stadttaugliche Maßstäblichkeit zu erzielen, sondern erzeugt durch vielfältige Durch- und Ausblicke ein offenes Raumgefühl, das dem Anspruch, die Grenzen zwischen Haus und Stadt (privat und öffentlich) aufzuheben gerecht wird.

Durch die Abstaffelung der Turmhöhen in Richtung Süden, wird darüber hinaus einer qualitativen Hierarchisierung auf dem Grundstück entgegengewirkt. Auch aus der „zweiten Reihe“ besteht eine Blickbeziehung zur Spree.

Eckwerk Floor Plan

Im Kontrast zu dem schweren und beständigen Material des Sockels, verkörpern die Türme mit ihren Holzfassaden Leichtigkeit und Veränderbarkeit. Holz, das als nachwachsender Rohstoff eine Technologie der Zukunft ist, steht gleichzeitig für die Tradition der Holzmarktkultur. Nicht nur die Grundrisse, sondern auch die Fassaden basieren auf einem Baukastenprinzip, welches individuelle Veränderungsmöglichkeiten bietet.

Gründungspartner
Lars Krückeberg, Wolfram Putz, Thomas Willemeit
Projektleitung
Sven Fuchs, Raphael N. Hemmer
Projektteam

Aleksandra Zajko, Alexander Moritz, Alexandra Tobescu, Amit Rivlin, Ana Lopez de Rego Curros, Benedikt Boschert, Christine Huber, Clemens Hochreiter, Felix Götze, Frank Petters, Harpreet Kaur, Julie Hoffmann, Karsten Littau, Kristian Taaksalu, Kudzai Magoche, Marvin Bratke, Matthias Eckardt, Primoz Strazar, Raluca Ana Maria Constantin, René Lotz, Sven-Jacob Bauer