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Frankfurt Regionals

Projekttyp: Geschäft

 

Standort: Frankfurt International Airport, Deutschland

 

Zeitraum: 2010, 2012

 

Status: Fertiggestellt

 

Bauherr: Gebr. Heinemann, Hamburg

 

Größe: 40 m²

 

Fotos: Heinemann Duty Free

HEINEMANN DUTY FREE

 

Premiere auf einem der weltweit größten internationalen Flughäfen: Heinemann Duty Free präsentierte in Frankfurt erstmals eine überraschende Erlebniswelt und umfangreichen Service. Gemeinsam mit Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, haben Claus und Gunnar Heinemann 2010 den ersten Heinemann Duty Free Shop in Frankfurt eröffnet.

 

Blau, rot und silbern glänzt der Name „Heinemann“ über dem neuen, 900 m² großen Duty Free Shop im Transit-Bereich Terminal 1B. „Mit unserem Familiennamen möchten wir das Vertrauen unserer Kunden gewinnen. Sie sollen sich bewusst für Heinemann entscheiden“, erklärt Inhaber Gunnar Heinemann, dessen Unternehmen noch weiter in Frankfurt investieren wird. „Wir geben Duty Free ein Gesicht und bringen Persönlichkeit ins Geschäft. Im weltweiten Duty-Free-Markt sind wir das einzige Familienunternehmen. Kein Kunstname bildet die Grundlage für unsere Marke. Vertrauensvolles und berechenbares Handeln hat unsere Firma in 130 Jahren erfolgreich wachsen lassen, das wollen wir auch zu den Reisenden tragen.“ Als neues Logo der Hamburger prangen drei rote Segel über dem Heinemann Duty Free: Sie stehen für die Dynamik des hanseatischen Unternehmens und legen die Assoziation zu Einkaufstaschen nah, die das Shopping am Airport symbolisieren.

Doch nicht nur Name und Gestaltung haben sich verändert. Heinemann hat die Idee der Travel Value & Duty Free Shops grundlegend weiterentwickelt und setzt dabei auf drei große Elemente. Erstens: die Kombination aus internationalen Marken zu günstigen Preisen und vielfältigen Überraschungen im Sortiment. Zweitens: Full-Service für den Kunden und drittens: Begeistern durch Persönlichkeit – hervorragend geschulte, freundliche Mitarbeiter sorgen für das besondere Einkaufserlebnis am Flughafen.

 

Aktionsbühnen mit vielfältigen Überraschungen

Heinemann setzt neue Akzente und bietet eine spannende Erlebniswelt, in der es immer Neues zu entdecken gibt und die Kunden über ihre Erwartungen und Wünsche hinaus überrascht werden. Rund ein Viertel der Shopfläche wird ausschließlich für wechselnde Sortimente und Inszenierungen verwendet, die sich alle zwei Monate verändern. Auf speziellen Aktionsbühnen finden die Kunden Highlights und Überraschungen, die sie an einem Airport nicht erwartet hätten – „Heinemann’s Choice“. „Wir werden als weltweiter Trendscout für die Reisenden fungieren“, blickte Gunnar Heinemann voraus, „indem wir exklusive Neuheiten aufspüren und hier am Frankfurter Flughafen auf unseren Bühnen präsentieren. Da wir international agieren und eine leistungsstarke Logistikkette aufgebaut haben, können wir mit unseren Aktionen immer am Puls der Zeit sein.“ Das weckt die Neugierde sowohl von Vielfliegern als auch von Urlaubsreisenden, die darauf vertrauen können, dass die Heinemann Bühnen ihnen Abwechslung und Entertainment bieten.

 

Eine weitere Besonderheit im Heinemann Duty Free ist eine Aktionsfläche, auf der deutsche Highlights, Spezialitäten und Delikatessen präsentiert werden. Für diese Fläche entwarf das Architekturbüro GRAFT ein kleines Stück Wald zum Thema „Made in Germany“. Von Mosel-Weinen und Lübecker Marzipan über Frühstücksbrettchen mit Deutschlandmotiven bis hin zu Lebensmitteln wie Äppelwoi oder Frankfurter Würstchen – hier kann sich jeder Reisende noch kurz vor dem Abflug ein Stück Deutschland mitnehmen.

 

Dass die Reisenden dabei bares Geld sparen, bestätigt der TÜV Rheinland, dessen unabhängige Experten regelmäßig die Preisgestaltung überprüfen. Das Ergebnis: 90 Prozent der Highlights bei Heinemann bieten den Kunden einen Preisvorteil von bis zu 30 Prozent gegenüber Inlandsgeschäften und Internetverkäufen. Shoppen können im Heinemann Duty Free alle, die im Besitz einer gültigen Bordkarte sind. Egal, ob bei Flügen innerhalb Deutschlands, Europas oder auf dem Weg zu fernen Kontinenten – unabhängig vom Flugziel zahlt jeder Kunde den gleichen Preis. Einzige Ausnahme bilden aufgrund der Banderolenpflicht die Tabakwaren.

 

Full-Service für Flugreisende

Mit Service-Innovationen möchte sich Heinemann in der Wahrnehmung der Kunden festigen. Ab sofort können Passagiere ihre Wünsche bereits vor der Reise telefonisch oder online vorbestellen. Diese stehen dann am Service-Counter im Shop bereit und können fast im Vorbeigehen mitgenommen werden. Zusätzlich können Geschenke dekorativ verpackt werden. Weitere Services sind in der Entwicklung.
Gunnar Heinemann: „Frankfurt ist unser größter Marktplatz in Deutschland. Hier betreiben wir 39 Shops sowie ein großes Lager in Kelsterbach und beschäftigen 700 Mitarbeiter aus über 45 verschiedenen Nationalitäten – darunter 27 Auszubildende. Pro Tag zählen wir in unseren Geschäften am Flughafen Frankfurt 10.000 Kunden. Neben den 21 Duty Free Shops gehören dazu auch Markenboutiquen wie Boss, Hermès, Bulgari und Shanghai Tang.“

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FRANKFURT REGIONALS A-PLUS

 

Der neue A-Plus Terminal am Frankfurter Flughafen verfügt über eine große Bandbreite an Geschäften und GRAFT hat einen regionaltypischen entworfen.
Deutschland zählt mit 11 Millionen Hektar Wald zu den dicht bewaldetsten Gebieten Europas- und eine Reihe ungewöhnlicher Bäume haben nun im Heinemann Duty Free Shop in Frankfurt Wurzeln geschlagen.

 

In dem Bereich für regionale Spezialitäten „Made in Germany“ haben die international bekannten Architekten von GRAFT den Wald in den Flughafen geholt: in der Mitte des Geschäfts finden sich dynamische Baumskulpturen, umfassen gestapelte Eichenschichten und dienen als Blickfang für die Kunden. Mit dieser modernen Interpretation des Waldes hat GRAFT einen offenen und fließenden Raum geschaffen, einen Freiraum, der für eine Weile zum Ausruhen einlädt vom hektischen Hin und Her des Flughafens. Hier können Reisende auch ein Stück Deutschland mitnehmen. Der Duty Free Shop im A-Plus Terminal ist bereits der zweite Heinemann Shop am Frankfurter Flughafen, der von GRAFT entworfen wurde.